Was ich seit den Osterferien in meinem Leben vorrangig vorfinde: Ich schreibe kaum mehr Texte für den Blog, weil ich mit dem Korrigieren von Arbeiten, Verfassen von Berichten und anderem Geschreibsel nicht hinterher komme. Ich komme voll durcheinander mit den Feiertagen. Meine AG muss das Theaterstück dringend fertig kriegen zum Schuljahresende – der Auftritt im Theater. Oh Gott, die Kostüme. Meinem Papa geht es nicht so gut. Klassenkonferenz. Ein Kind will die Schule wechseln. Ich habe vergessen, die Nachteilsausgleiche mit meinen Kolleg*innen durchzugehen und zu aktualisieren, muss das schnell noch machen. Ich muss nach Hause zu meinem Vater fahren, weil es ihm sehr schlecht geht. Der Entwicklungsbericht muss noch fertig. Im Zeugnisprogramm sind noch Fehler, die meinen Förderschwerpunkt betreffen, ich muss das beheben. Schwupp – Konferenzen. Wie kann das sein?
Die letzte Schulwoche: Die pädagogische Fachkraft macht eine Vertretungsstunde zu absoluter und relativer Wahrheit, wohingegen ich wahrscheinlich nur müde einen Film vorgeschlagen hätte, jemand gibt sein Tutoriat ab, um nicht krank zu werden, man spricht über Versetzungen und Langzeiterkrankte, ein Schuljahr zu wiederholen ist für Schüler*innen aus der Ukraine ganz schlimm, warum wird das dann gemacht, wenn es Alternativen gäbe? Das Sportevent für die ganze Schule fällt aus, weil es Bindfäden regnet. In die Schule ist eingebrochen worden, Dinge wurden gestohlen, die Menschen wichtig sind und die sie nicht zurückbekommen werden. Ein paar Schüler*innen haben das Abi nicht bestanden, nach den Ferien sind zwei Schüler*innen nicht mehr an der Schule, ich habe mich kaum verabschieden können. Und für die Abschiedsfeier der Lehrkräfte, die in Pension gehen oder versetzt wurden, hatte ich keine Kraft mehr.